Grußwort des ersten Bürgermeisters vom 02.07.2026
nach einer längeren Vorbereitungszeit und mehreren Gesprächen hat die Gemeinde nunmehr den Antrag für den freiwilligen Waldtausch gestellt. Er ist ein behördlich geleitetes Tauschverfahren. Seine Merkmale machen ihn für viele Waldbesitzer attraktiv: Dabei tauschen die beteiligten Waldbesitzer ihre Grundstücke so untereinander aus, dass für alle Grundeigentümer die Besitzstruktur verbessert wird und damit ein effizienteres Wirtschaften möglich ist. Die Tauschpartner erarbeiten ihren Tauschplan weitgehend selbst. Dabei vermittelt das Amt für Ländliche Entwicklung neutral zwischen den Interessen der Tauschpartner. Durch den Tausch möglichst ganzer Waldstücke ist die Abwicklung einfach, schnell und kostengünstig möglich. Da alle Tauschvorgänge einvernehmlich zwischen den Tauschpartnern vereinbart werden, lässt sich der Tausch auch schnell vollziehen. Die neuen Grundstücke können in der Regel bereits innerhalb kurzer Zeit bewirtschaftet werden, es führt zu einer einfacheren Waldpflege, höheren Effizienz und einfacheren Nutzung. Es wäre schön, wenn noch mehr Waldbesitzer daran teilnehmen, beziehungsweise sich zumindest über die Vorteile erkundigen würde. Von unabhängiger Seite wird seitens der Gemeinde das Verfahren von der Geschäftsleiterin Stefanie Kübrich bearbeitet, welche gerne Auskünfte erteilt.
Erscheinungsbild der Gemeinde
Die Verwaltung und der Bauhof haben in den letzten Wochen ein großes Augenmerk auf das Ortsbild unserer Gemeinde gelegt. Es wurden die öffentlichen Flächen gemäht und vor allem die Spielplätze für unsere kleinen Bürger in einen ansehnlichen Zustand versetzt. Der Großteil der Bürger tut dies auch bei seinen Anwesen. Allerdings gibt es auch einige Bewohner, die es nicht so ernst nehmen, was wiederum das Gesamtbild schwächt. Ich appelliere deshalb an alle betroffenen Grundstücksbesitzer sich darüber Gedanken zu machen, vielleicht können Verwandte oder Nachbarn mit einigen Handgriffen aushelfen. Nicht dulden können wir seitens der Gemeinde die Situationen, in denen das Gebüsch in den Verkehrsbereich eindringt. Hier bitten wir um Nachsicht, dass wir die Besitzer mit entsprechenden Fristen auffordern müssen, um tätig zu werden. Wenn es noch gemeindliche Flächen gibt, die nicht entsprechend gepflegt sind, können Sie das gerne melden. Wir werden dies dann in den Plan aufnehmen. Gerne kann natürlich auch jeder Anwohner einer Fläche eine Art „Patenschaft“ übernehmen und diese pflegen.
Auch im Friedhof geht es in kleinen Schritten voran. In letzter Zeit wurden wieder einige Gräber zurückgebaut, weitere werden folgen. In letzter Zeit erreichten uns zu den „Stelen-Feldern“ einige Beschwerden, weil diese mit Blumenschmuck „zugepflastert“ sind. Wir bitten die Angehörigen und Freunde, auch wenn es sicherlich gut gemeint ist, um Beachtung der Friedhofs- und Bestattungssatzung.

Aktivitäten in Nordhalben
An den letzten Wochenenden waren wieder mehrere Aktivitäten in Nordhalben zu verzeichnen. So führte der MSC erstmals seinen Jugendkartslalom mit Elektrokarts durch. Die Feuerwehr brannte das Johannisfeuer aufgrund der tropischen Temperaturen in „Kleinstformat“ ab und der Kindergartenförderverein lud bei tropischen Temperaturen zum Sommerfest ein. Mit „Morgen-ImPu(oo)ls“ erlebten wir mit Pfarrer Detlef Pötzl am Sonntag einen etwas anderen, einmaligen Gottesdienst in unserem tollen Naturbad. Unter dem Motto „Freundschaft“ feierte man gemeinsam bei sommerlichen Temperaturen unter der Mitwirkung vieler ehrenamtlich Tätigen. Herzlichen Dank allen, die sich bei den Veranstaltungen ehrenamtlich eingebracht haben. Der Naturbadförderverein hat in den heißen Tagen wieder wertvolle Dienste, auch im Hinblick auf die Verpflegung der Gäste geleistet, dafür ein herzliches Dankeschön.

Die Festlichkeiten in der Gemeinde gehen dann nahtlos am Samstag mit der Summerparty in Heinersberg und der Abendserenade am „Kapel-Kerwa“ Sonntag durch die GemeinSangkeit weiter. Der FC Nordhalben feiert dann mit verschiedenen Veranstaltungen zwei ganze Wochen sein 75-jähriges Bestehen. Recht herzlich einladen darf ich zur nächsten Gemeinderatssitzung am 07. Juli sowie zur Vorstellung der Studie über Nordhalben durch die Universität Bamberg. Diese findet am 14. und 16. Juli jeweils im Nordwald Space statt. Wir werden dabei sicherlich (wieder) die interessante Situation beziehungsweise die vorgesehene Entwicklung von außen erläutert bekommen.
Heimatliebe, Glaubwürdigkeit und Bodenständigkeit sollen auch in Zukunft unser Handeln bestimmen.
Ihr
Michael Wunder
Erster Bürgermeister
Markt Nordhalben
Stand Nordhalbenfonds: 1.176,52 €
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Markt Nordhalben